Nov 22

Arbeiten und dafür Geld kassieren, ist leichter gesagt als getan. Gerade wenn man als Promoter/Host/Hostess oder auf Events auf Gewerbeschein tätig ist, muss man einige Behördengänge erledigen und formelle Dinge beachten. Auch ich habe anfänglich einige Fehler gemacht, gerade was das Schreiben von Rechnungen betrifft. Deswegen will ich Euch nachfolgend die wichtigsten Dinge erklären, die man beachten sollte um schnellstmöglich sein Geld zu erhalten.

Nach dem Erfüllen des Auftrags muss man als Selbstständiger für seine Leistungen, den Agenturen o.a. Auftraggebern eine Rechnung stellen, sonst bekommt man kein Geld.

Folgende Punkte sind feste Bestandteile einer Rechnung:

  • (1) Absender
  • (2) Empfänger
  • (3) Euere Steuernummer (bekommt Ihr nach Gewerbeanmeldung vom Finanzamt per Post) und zuständiges Finanzamt
  • (4) Rechnungsdatum
  • (5) eine fortlaufende Rechnungsnummer
  • (6) Vom Auftraggeber genannte Aktion (Art und Umfang der Leistung, Kunde, Aktionszeit- und –ort)
  • (7) Leistungszeitraum (kann mit bei Aktionszeit enthalten sein)
  • (8) Nettobetrag
  • Mehrwertsteuer und Bruttobetrag (nur ausweisen, wenn man kein Kleingewerbe hat)
  • (9) Zahlungsziel
  • (10) Kontoverbindung (Bankinstitut, BLZ, Kontonummer)
  • (Unterschrift, wird von einigen Agenturen verlangt, ist aber nicht Pflicht)

Wenn man abschließend alle o.g. Punkte beachtet hat, schickt man die Rechnung am besten per Post los, das ist einfach der rechtlich sicherste Weg.

Als Hilfe hier eine Beispielrechnung, auf dieser sehr ihr die einzelnen Bestandteile, die Pflicht sind.

Ein Kommentar zu “Rechnungen richtig stellen – Ein Leitfaden für Promoter und Promoterinnen”

  1. Pflichtangaben Rechnung Sagt:

    Sehr richtig. Ohne die Pflichtangaben ist die Rechnung sonst einfach ungültig. Die Regeln muss man hier schon beachten!

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